Samstag, 5. März 2011

Wieder ein wenig Berufliches

Hier entlang

Kommentare:

  1. Hmmmm. Dampfloks. Es war schon faszinierend, für mich als Kind und auch für die Neffen, die dann Kinder waren, vor den riesigen Rädern der Damplokomotive zu stehen, zu hören, wie es pfauchte und zischte, zu sehen, wie sich das Gestänge langsam bewegte und die Räder antrieb. Das ist menschlicher Erfindungsgeist zum Anfühlen.

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  2. Japp, versteh ich total. So ein bissl vom Feeling bringe ich vielleicht im Vorwort zum Teil "Gewässerkunde" rüber.

    Ich weiß noch genau, wie ich als Lehrling das erste mal eine Turbine anstoßen durfte. Also sozusagen anschubsen. Ein Teil mit 'nem 100 Megawatt-Generator hinten dran von Hand zum touren zu bringen, das hatte was.

    Ich hatte nur zwei kleine Handräder und einen 17-er Maulschlüssel "zu bedienen", aber irgendwann reagierte das riesige Ding (wars damals für mich) auf meine Handlungen. Da war erst nur eine Umdrehungsanzeige, die langsam zum Leben erwachte, dann spürte ich langsam die Touren, die Vibrationen.
    Ich wusste, dass ich noch zwei "kritische Drehzahlen" (Resonanzdrehzahlen) vor mir hatte, und wo ich Ruhezeiten einlegen musste. Und irgendwie gehorchte mir das Ding und ich beherrschte es. Aber es war immer so eine Anspannung da, bei jedem neuen Geräusch das dazu kam, bei jedem Anstieg von Geräuschpegel, Vibration und Drehzahlanzeige.
    Whoa, war das geil, sowas im Griff zu haben. Ein paar hundert Tonnen Stahl rotierten da am Ende mit 50 Umdrehungen pro Sekunde, und ich hatte das veranlasst! Unbeschreiblich, unbezahlbar ...

    Beste Grüße, Calimero

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