Donnerstag, 3. März 2011

Der "Schütze" vom Frankfurter Flughafen spielte Ego-Shooter

Ich brech' zusammen. Ist den Medienfuzzis denn eigentlich nichts zu blöd? Erst vermelden sie eine "Schießerei" am Frankfurter Flughafen, obwohl da nix nach High noon aussah, jetzt haben sie aber wenigstens schonmal mitbekommen, dass der Täter Moslem ist.

Auch Kontakt zu radikalen "Predigern" hatte er, aber naja, also ob er Islamist ist wird noch mit einem Fragezeichen versehen. Man will ja keinen vorverurteilen. Also müssen wir wohl warten, bis von Osama bin Ladens Filmstudio ein Bekennervideo veröffentlicht wird. Dann, aber erst dann können wir von einem Terroristen sprechen. Von einem, der den Islam falsch deutete und islamistischen Rattenfängern einer klitzekleinen Splittergruppe der Mohammed-Sympatisanten erlegen ist. Dann wissen wir, dass er auch nur ein Opfer ist.

Vorher aber, und das ist absolut klar, steht schon eines fest, und wir wissen wer die wirklich Schuldigen sind:

Auch im Internet war Arif U. aktiv. Nach hr-Recherchen hatte er im Internet-Portal "Facebook" unter einem Pseudonym ein Profil eingerichtet. In dem Online-Netzwerk finden sich Kontakte zu mehreren islamischen Predigern, die als radikal eingestuft werden. Das Profil zeigt auch, dass der mutmaßliche Täter ein Freund von Egoshooter-Computerspielen und Waffen ist.
Manchmal möchte ich einfach nur durch deutsche Redaktionsstuben laufen und wahllos Backpfeifen verteilen. Ihr habt doch 'nen Radab!

Politplatschquatsch bringt es auf den Punkt

Im Nachtrag möchte ich noch wissen, ob sich muslimisches Flughafenpersonal eigentlich auch der Schuhe, des Gürtels, sämtlichen Fläschchen oder Nagelfeilen entledigen muss, bevor es den Nacktscanner betritt. Ist das so?

Kommentare:

  1. Die für ihre Gründlichkeit bekannten Qualitätsrecherchejournalisten, sind gerade noch dabei zu ermitteln, ob es sich bei Arif Uka um ein Mitglied eines Schützenvereins handelt und ob er einen Waffenschein besitzt.

    Immerhin steht fest, dass es sich um einen Gewaltvideospieler handelt. Auch Diskriminierungserfahrungen als ethnische Minderheit, leidend durch den Zwang zur Assimilation und Konfrontation mit Weihnachtsbäumen sollten in Betracht gezogen werden.

    Ausdrücklich will ich festhalten, dass es sich mit sicherheit um einen psychisch gestörten Einzeltäter handelt, der nichts mit dem Islam zu tun hat.
    Wir sollten uns jetzt alle gemeinsam an den Händen nehmen und gegen Rassismus, Ausgrenzung, Integrationszwang und einen Generalverdacht gegen alle Muslime protestieren. (pssst - im Vertrauen: das hat die Merkel nur inszeniert um von der Guttenbergaffäre abzulenken)

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  2. Pssssst. Bis jetzt hat noch niemand mitbekommen, daß er auch leidenschaftlicher Spieler von Strategiespielen war, also der Leidenschaft frönte, andere Länder zu erobern.

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  3. "Im Nachtrag möchte ich noch wissen, ob sich muslimisches Flughafenpersonal eigentlich auch der Schuhe, des Gürtels, sämtlichen Fläschchen oder Nagelfeilen entledigen muss, bevor es den Nacktscanner betritt. Ist das so?"

    Nein, das würde doch ganz klar gegen die Menschenwürde verstoßen. Das muslimische Flughafenpersonal muß aber genau wie alle anderen Angestellten natürlich eine Verpflichtungserklärung unterschreiben, gefährliche Gegenstände nicht auf das Flughafengelände mitzunehmen. Wenn diese Selbstverpflichtung nicht eingehalten wird, stellt dies natürlich einen berechtigten Kündigungsgrund dar. Das sollte doch als Abschreckungsmaßnahme ausreichen, nicht?

    Herzlich Ungelt

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  4. Die WELT: Attentäter von Frankfurt ist radikalisierter Islamist

    Ich ahnte es, es handelt es sich um ein Opfer der weltweiten Globalisierung.

    "Radikalisierter Muslim" hätte sofort das "Institut für kultursensible Sprache" von Dr. Bienchen Schiffer auf den Plan gerufen, deswegen lieber sofort verniedlichen.

    Allerdings sollte beim bösen I-Wort wenigsten die EU Vorgabe eingehalten werden

    Don't confuse terrorism with Islam, says EU
    http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/1547133/Dont-confuse-terrorism-with-Islam-says-EU.html

    Es handelt sich also um einen Computerspieljunkie, der sich missbräuchlich bei seiner mutmaßlichen Tat auf eine nicht näher zu spezifierende Religion berufen hat.

    Die Ermittlungen werden nach allen Seiten offen geführt, wobei der Schwerpunkt auf die vermutliche Zugehörigkeit zu einem Schützenverein gelegt wird. Es wird jetzt einige Zeit in Anspruch nehmen bis sämtliche Schützenvereine im Umkreis von 100 km überprüft sind.

    Allerdings ist gesichert, dass der mutmaßliche Schütze den Bus mit dem freundlichen Gruß "aloha Snackbar" betreten hat und daraufhin mit der Aushändigung eines gekühlten Carlsberg beleidigt wurde.

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  5. "Laut Innenminister Rhein spielt die mögliche Aussage des mutmaßlichen Täters in den Ermittlungen jedoch eine Rolle."

    hr-online.

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  6. "Seine Aufgabe war es, Post zu verteilen. Der Vertrag sollte Ende März auslaufen." http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=64719&key=standard_document_40951867

    Damit ist die Sache geklärt. Es ging darum, ein Zeichen gegen den grausamen (amerikanischen) Turbokapitalismus zu setzen. Und er ist sicher auch Pazifist, da er sich gegen den Irakkrieg einsetzt: "Soldaten auf dem Weg über Frankfurt in den Irak"

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  7. "Seine Aufgabe war es, Post zu verteilen. Der Vertrag sollte Ende März auslaufen."

    Eben, das bestätigt ja meine Vermutung: die von mir oben erwähnte Verpflichtungserklärung wurde durch die angekündigte Vertragsauflösung praktisch wirkungslos. Das kann doch für die Zukunft nur bedeuten, daß Postverteiler aus dem Kosovo in Zukunft gleich verbeamtet werden müssen, um sie nicht in solche für sie praktisch unlösbaren Situationen zu bringen.

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  8. Nanny Lachmann offenbart Erstaunliches:
    Es wäre leichtfertig, die Tat von Frankfurt dem Islam zur Last zu legen.

    Wie kommt Herr Lachmann auf sowas? Alle geben sich doch größte Mühe I- und M-Wörter zu vermeiden.

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  9. Am Tag des Anschlags wurde in der Tagesschau vom "serbischen Täter" geredet, während überall schon längst stand, dass es sich um einen Kosovaren handelt. Ein Schelm...

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  10. Ich vermute hinter diesen tausenden von Alua Akbar rufenden Terroristen eine Verschwörung, die das Ziel hat, die Religion des Friedens in ein möglichst schlechtes Licht zu rücken. Es bedrückt mich feststellen zu müssen, dass sie damit anfangen bei mir Erfolg zu haben.

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