Montag, 23. Mai 2011

Schicksalsgemeinschaft jetzt auch Autobahn

Die SPD im sächsischen Landtag hat die Äußerungen von FDP-Fraktionschef Holger Zastrow zur Wahl in Bremen als peinlich kritisiert. Der Begriff Schicksalsgemeinschaft sei "in der Zeit des Nationalsozialismus oft bemüht" worden und "wird auch heute noch von rechtsradikalen Ideologen benutzt", sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion, Stefan Brangs, am Montag in Dresden. Er sprach von "peinlichen Entgleisungen" und nannte Zastrows Wortwahl "beschämend".
Da ist das Nazometer aber wieder im Alarmmodus! Schicksalsgemeinschaft geht ja mal gar nicht! Eben alles Faschos außerhalb der Volksfront.

Vollidiot

nachrichten.t-online.de

Kommentare:

  1. Tatsächlich, Nationalsozialismus allüberall!

    Schon Göbbels hat des öfteren "Guten Appetit" gesagt.

    Und wenn man sieht wie bedenkenlos selbst Menschen aus der Mitte unserer Gesellschaft diese Formel nachplappern...

    Ganz zu schweigen von all den andreren im Nationalsozialismus gebräuchlichen Worten wie "der", "die", "das" und noch etliche mehr.

    Pfui! Autobahn! Mehr Geld für den Kampf gegen Rechts!

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  2. Nun kann ich nicht mehr Vollwertkost und Müesli unter Verweis auf meinen Antinazismus ablehnen, ohne mich der Gefahr auszusetzen, in der Nähe solcher Spaßbremsen verortet zu werden.

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  3. Es ist davon auszugehen, dass ein Heinz-Rühmann-Weg in Dresden nicht genehmigungsfähig wäre solange solche Vollpfosten sich dort nicht mal in der Gefahr sehen, dass sie sich mit derlei Empörungsgeblubber komplett lächerlich machen.

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  4. Nachhilfe für Blockwart Brangs:

    Der Begriff Nationalsozialismus ist in der Zeit in der Zeit des Nationalsozialismus nicht nur oft bemüht worden, sondern weitaus schlimmer, er wurde sogar von Nationalsozialisten erfunden und wird auch heute noch von rechtsradikalen Ideologen benutzt.

    Gedankenpolizist Brangs hat uns zudem die Quelle seiner Erkenntnis verschwiegen, die, wer hätte es gedacht, in dem vom Ministerium für Wahrheit herausgegebenen Wörterbuch für Neusprache verborgen ist.

    Vor allem in der Zeit des Nationalsozialismus wurde auch der Begriff des „Volkes“ häufig als Schicksalsgemeinschaft beschrieben.

    Der Begriff ist – wie die Ausdrücke Blutgemeinschaft, Volksgemeinschaft und Blut- und Schicksalsgemeinschaft – ein in der Ideologie und Sprache des Nationalsozialismus oft gebrauchtes Schlagwort. Auch heutzutage wird es vor allem in Neonazikreisen, in der NPD und vereinzelt von anderen Parlamentariern und Ideologen gebraucht.


    Ho ho ho.

    Cem Özdemir:Europa kann nur gemeinsam als Solidar- und Schicksalsgemeinschaft in der globalisierten Welt bestehen und erfolgreich sein."

    Märkische Allgemeine:
    KOALITION: Die Schicksalsgemeinschaft
    Vor einem Jahr schlossen SPD und Linke ihr Regierungsbündnis.


    Am besten gefällt mir allerdings die peinliche Entgleisung des Kanzler_innenkanditat_in Peer Steinbrück:Ministerpräsident Peer Steinbrück muss historisch schon weit ausholen, um die dramatische Lage zu illustrieren: "Wir haben uns in 140 Jahren nicht von Bismarcks Junkern, nicht von Hitlers Mördern und auch nicht von Stalins Schergen in die Knie zwingen lassen", beschwört er die Partei. Die SPD sei " nicht nur eine Partei, wir sind eine Schicksalsgemeinschaft". Man könne "nur miteinander gewinnen oder gemeinsam verlieren; der eine früher, der andere später".

    Taz vom 16.2.2004:Der "Schicksalsgemeinschaft" ist bange von Pascal Beucker

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  5. Liebe Lyllith

    vielen Dank für die Aufzählung der Autobahnraser.

    Jetzt verstehe ich nur nicht, wieso die Linksgrün_Innen ständig nach Tempolimits rufen. Die überholen die NationalSOZIALISTEN ja gleichzeitig ganz links- und ganz rechtsaußen.

    Gruß, H_W

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  6. Liebe Lyllith,

    SAUBER!!!

    Grinsend, Calimero

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